Coronakrise – echte Tipps! Teil 1

Konsum wie immer bitte (fast jedenfalls)

Gerade jetzt müssen wir -so gut es geht- weitermachen wie bisher! Wir dürfen nicht aufhören beim Pizzalieferanten zu bestellen oder dem Webdesigner den Auftrag für die neue Website nicht geben, weil wir glauben, dass morgen alles zusammenbricht. Es ist für ALLE existenziell notwendig, dass wir die Konsumkette aufrechterhalten – so gut es eben geht. Lasst uns nicht nur Vertrauen in die Finanzpakete des Bundes setzen, sondern an erster Stelle in uns alle gegenseitig. Wenn wir weiter beim Lieblingsrestaurant bestellen, kann der seine Mitarbeiter behalten, die dann ihrerseits ihre Kaufkraft behalten und damit anderen Unternehmen helfen. Was uns wirklich alle ruinieren würde, wäre, wenn wir alle jetzt das vorhandene Geld, unsere Einnahmen aufhören würden für das zu auszugeben, wozu wir geplant hatten es zu verwenden bzw. es einfach in die Matratze stopfen würden.  Indem wir –nochmal: so gut es eben geht –  weitermachen, mit allem. Indem wir  Verständnis dafür haben, dass einiges eben länger Dauert, weil viele im Homeoffice sitzen, vielleicht mit zwei Kindern für die Schule lernen müssen, mehr im Haushalt machen müssen, weil  gerade alle zu Hause sind. Jetzt ist mehr denn je unsere Menschlichkeit gefragt, also das Gute davon meine ich!

Lasst uns alle weitermachen und nicht paralysiert oder voll Panik unser Geld verstecken! Gemeinsam und mit dem größten Einsatz von uns allen, können wir es schaffen.

 Ich glaube an uns.

2. Keine Panik! Umgang mit dem Geschäftsumfeld in der Krise

An allererster Stelle sollte stehen: Keine Panik und Ruhe bewahren! Drei Schritte –Augen zu, tief einatmen – lange ausatmen – weitermachen!

Natürlich ist es schwer in ungewissen Zeiten die eigene Angst im Zaum zu halten. Aber es ist absolut notwendig nicht hysterisch zu werden und damit dem eigenen Umfeld, den Mitarbeitern, den Kunden, den Lieferanten und der eigenen Familie Angst zu machen. Wenn Sie in der führenden Position oder gar der Boss sind, dann bleiben Sie ruhig und besonnen. Wenn Sie vor allem jemand sind, der wenig mit anderen über Probleme spricht, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt es zu lernen! Setzen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern zusammen, besprechen Sie die aktuelle Situation und lassen Sie sich überraschen, wie viel gute Ideen und Ansätze von Ihrem Team kommen. Hauen Sie Ihrem Team aber nicht einfach Zahlen um die Ohren und stellen Sie sie schon gar nicht vor vollendete Tatsachen! Vielmehr sollten Sie zeigen, dass jetzt mehr als jemals der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit gefragt sind. Jede Idee ist jetzt wichtiger denn je. Die Situation ist nur eine weitere Herausforderung für Ihr Unternehmen, Ihre Firma! Sie ist vielleicht die Größte, aber zeigen Sie allen, dass Sie nicht wollen, dass diese Krise die letzte ist, die Sie gemeinsam überstehen.

In der letzten Zeit habe ich oft davon gehört, dass MitarbeiterInnen einfach direkt entlassen worden sind. Aber das ist nun wirklich nur im äußersten Notfall ein Weg. Eigentlich sollte allen klar sein, dass das hohe Folgekosten bringt. Nach der Krise – ja, sie wird überstanden werden – muss man sonst neue Mitarbeiter suchen, anlernen und einarbeiten. Abgesehen von allen administrativen Kosten, die das einfach hervorbringt. Was aber noch gravierender ist: Es kostet Ruf. Wenn man als Chef den Ruf hat, dass man seine Mitarbeiter hängen lässt, wird man kein wirklich gutes Personal mehr finden. Halten Sie zusammen –Rausschmiss ist wirklich die allerletzte Option! Bitte schöpfen Sie erst alles Andere aus. Sie wissen nicht mehr weiter? Dann melden Sie sich bei mir – ich helfe Ihnen!

Mit Ihren Kunden und Lieferanten sollten Sie nun auch das Gespräch suchen und zeigen, dass Sie gemeinsam die Schwierigkeiten überstehen.  So beruhigen Sie nicht nur Ihre Geschäftspartner, sondern auch sich selbst. Denn was Sie sehen werden ist, dass alle weitermachen wollen, alle daran glauben, dass es sehr bald wieder eine gute Zeit geben wird. Aber eine gute wirtschaftliche Zeit werden wir alle nur dann erleben, wenn wir JETZT gemeinsam handeln und weitermachen. Gegenseitige Motivation kann dabei viel bewegen. Was wir alle nicht gern haben sind Almosen, aber gegenseitige Unterstützung fühlt sich gut an. Und das bewirkt sicher, dass das WIR größer und stärker aus dieser Krise hervorgeht und damit mehr Vertrauen und Empathie vorherrscht als noch vor der Krise. 

Letztlich liegt es an uns, ob die Geschäftsbeziehungen nach der Krise besser sein werden als vorher, oder ob wir sie währenddessen zerbrechen lassen.  

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